Aus der Presse

„ […] Der elegante Herr im Frack ist ein fantastischer Geschichtenerzähler in Musik. Als Magier auf sechs Saiten verzauberte er sein Publikum im Spaichinger Museum wieder anderthalb Stunden lang auf seiner wertvollen Gitarre. Noten braucht er keine, er hat sie im Kopf. Kein Stück klingt wie das andere; jedes Werk wird unter seinen Meisterhänden zu einem Unikat mit eigenem Charakter. […] Seine filigranen Verzierungen in ‚La Catedral’ harmonieren perfekt mit den zarten Jugendstil-Ornamenten in der ‚guten Stube’ des Museums. Das imposante Bauwerk der Kathedrale von Montevideo hat den Komponisten indigener Abstammung, Agustin Barrios Mangoré, zu diesem Werk inspiriert. Einen ganz speziellen Leckerbissen serviert der Gitarrist mit seiner Komposition ‚6 Neginot’, in denen die Stimmungen König Davids in orientalisch klingenden Melismen wiedergegeben werden. […] Über Dietrich Buxtehudes barocke Lautenmusik im Gitarrengewand kommt Legnani zum Final-Erlebnis mit Mauro Giulianis ‚Le Rossiniane no. 1, op. 119’. Hier kann der Opernkenner in einer opulenten Komposition reizvolle Motive aus Rossinis ‚Barbier von Sevilla’ entdecken. […]“

Schwäbische Zeitung


„[…] Die Farbnuancen seiner Musik reichen von den filigranen Tönen des Instruments bis hin zu gewaltig auftrumpfenden Passagen der akustischen Gitarre, die sich zu einem erstaunlichen Volumen aufschwingen kann, wenn sie von einem Meister gespielt wird. Roberto Legnani führt seine Virtuosität nicht vor, sie verschmilzt mit der Musik zu einer begeisternden Einheit. Besonders beim rasanten Spiel der temperamentvollen, aber auch melancholischen spanischen Musik sind extrem schwierige Passagen wie Doppelgriffe eine Selbstverständlichkeit. […]“

Solinger Tageblatt


„Gitarrenvirtuose Roberto Legnani nahm das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise, die über den alttestamentarischen König David nach Südamerika und Spanien führte, um dann mit Legnanis eigenen Kompositionen in der europäischen Gegenwart zu enden. Seine Gitarrentechnik kommt völlig ohne Saitenquietschen oder -schnarren auf dem Griffbrett aus – ein Problem bei vielen anderen Gitarristen. International mehrfach ausgezeichnet, möchte Legnani mit seinem Spiel vor allem Stimmungen und Emotionen transportieren. Die Spieltechnik hat diesem Ziel zu dienen und wird ihm nie zum Selbstzweck. […]“

Nordsee-Zeitung, Bremerhaven

„Die brillanten Höhen und raumfüllenden Bässe, die Legnani seiner Gitarre entlockt, verdeutlichen, dass sich hier ein von Meisterhand gefertigtes Instrument in den Händen eines renommierten Könners befindet. […] Neben ‚Asturias’ des spanischen Komponisten Isaac Albéniz, das in den 1960er-Jahren in einer Version der Psychedelic-Rockgruppe The Doors unter dem Titel ‚Spanish Caravan’ auch in der Popularkultur zu Ruhm gelangte, zählen hierzu auch eine Sarabande Dietrich Buxtehudes sowie das Opus 119 des italienischen Komponisten Mauro Giuliani […]“

Weser-Kurier, Osterholzer Kreisblatt

Roberto Legnani
Roberto Legnani, Stavenhagen 2018
Zarte Klänge aus dem alten Schtetl

Konzertproduktion des Südwestfunks

 

Das Konzert „Klänge aus dem Schtetl“, das unter der musikalischen Leitung des Gitarrenvirtuosen und Komponisten Roberto Legnani im überfüllten Schlossbergsaal des Südwestfunks Freiburg stattfand und demnächst im Rundfunk ausgestrahlt wird, gehört zu den nachhaltigsten musikalischen Ereignissen im jüdisch-nichtjüdischen Dialog. […] Die „Klänge aus dem Schtetl“ haben drei Höhepunkte. Der „Ciclo hebraico“ von Roberto Legnani stellt, nach Art des seit Vivaldi existierenden musikalischen Stimmungsbildes, eine rein gebetshafte Klangbildkomposition über die drei wichtigsten jüdischen Feiertage Rosch Haschana, Jom Kippur und Pessach dar. Selbst dem Zuhörer, der vom Sinn und der Bedeutung dieser jüdischen Festtage nichts weiß, könnte sich doch jeweils ihr Wesen durch das hier erreichte Klangbild annähernd erschließen. […]. Der angemessen ernsten Musik persönlicher Jahresbilanz (Rosch Haschana) folgt, musikalisch faszinierend übersetzt, der Aufstieg des Gebets zum Himmel, die Versöhnung mit G’tt (Jom Kippur). Der „Ciclo hebraico“ schließt mit Klängen der Freude, der Befreiung, dem Aufbruch aus der Sklaverei in die Freiheit. […].

Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung

Roberto Legnani 

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